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Im Oktober 1979 macht sich Johan van der Zand selbständig mit einer Werkstatt in der Scheune bei dem elterlichen Haus. Er kauft Unfallwagen auf und setzt sie in der Scheune wieder instand. Seine Frau Dinie übernimmt die Büroarbeit. Auch heute noch nimmt sie als Leiterin der Verwaltung eine wichtige Position im Unternehmen ein.
Weil die Scheune schnell zu klein wird, beschließt man, eine neue Halle im Obstgarten hinter dem elterlichen Haus zu bauen. Die ganze Familie hilft dabei mit, und nach 4 Monaten, am 26. August 1981, wird die neue Arbeitsstätte durch den Bürgermeister von Buren offiziell eröffnet. Weil Johan inzwischen mehr Platz hat, beschließt er, den Bergungsbetrieb auszubauen und kauft einen Volvo F88, auf dem er selbst einen Hebekran montiert. Anfangs arbeitet er hauptsächlich in der näheren Umgebung, später dehnt er seine Tätigkeit auf ganz Europa und außereuropäische Länder aus. Durch den ausgezeichneten Service, der den Kunden geboten wird, wächst die Firma, die hauptsächlich Opel-Fahrzeuge einsetzt, schnell und ist bald sowohl in Buren als auch weit entfernt von dort bekannt.
Bald schon werden verschiedene neue Mitarbeiter eingestellt, eine Spritzerei kommt hinzu, aber Johans Interesse richtet sich mehr auf die Lkws. Darum beschließt er, in diesen Bereich stärker zu investieren. Er kauft einen alten DAF als erstes Bergefahrzeug, schnell folgt ein Volvo F88, dann der erste Scania T. Im Jahr 1990 übernimmt Johan die BCA, die Bergungszentrale Amsterdam. Dadurch erfährt das Unternehmen ein enormes Wachstum, vor allem Mitte der neunziger Jahre. Die Werkstatt wird deshalb 1993 verkauft und der Schwerpunkt auf die internationale Tätigkeit mit dem Aufbau eines Netzwerks von Bergungsunternehmen gelegt. Im Jahr 1995 ist der Fuhrpark dann auf etwa 15 Bergefahrzeuge angewachsen. Das schnelle Wachstum geht weiter, weil Johan und seine Frau vom frühen Morgen bis spät in die Nacht mit ihrem Team im Einsatz sind.
In der Versicherungslandschaft hat das Unternehmen einen guten Ruf und genießt großes Vertrauen, der Spruch ‚geht nicht, gibt es nicht’ ist das Motto und gilt heute noch immer für Johan und sein Team. Die Firma ist inzwischen ‚erwachsen’ und hat eine enorme Kapazität und einen guten Namen auch im Ausland. Johans Frau Dinie leitet mit ihrem Team die Verwaltung, Johan die Planung. Tochter und Schwiegersohn sind inzwischen in der Firma tätig, Marieke, die Tochter, in der PR-Abteilung und Hubert, der Schwiegersohn, im Außendienst.
INSURANCE EUROPE SERVICE
Ein neuer Tätigkeitsbereich, den Johan betreten hat, ist der Service, für verschiedene Versicherungsgesellschaften Fahrzeuge, die nach einem Diebstahl wieder aufgefunden werden, in die Niederlande zu transportieren, unterzubringen, startklar zu machen und zu verkaufen. Die Fahrzeuge werden mit eigenem Material im Ausland abgeholt, gereinigt und an den Meistbietenden versteigert, wodurch ein beträchtlicher Erlös bei den sonst eher verlustbringenden Fahrzeugen erzielt werden kann.
Im Jahr 2003 wird der Platz an der gegenüberliegenden Straßenseite für den Bau eines neuen modernen Büros genutzt mit dem Ziel, für die Zukunft gewappnet zu sein. Das Gebäude hat 2 Stockwerke, eine tolle Ausstrahlung und einen perfekten Standort.
In den Betriebsräumlichkeiten stehen 1.200 qm zur Verfügung, um ‚besondere’ Fahrzeuge unterzubringen. Diese Fahrzeuge sind für Versteigerungen vorgesehen, oder es sind Prototypen, die für eine Ausstellung bestimmt sind. Hier sind sie vollkommen abgeschirmt, gesichert und stehen unter Kameraüberwachung. Bei Abruf können die Fahrzeuge ‚geschlossen’ in dazu speziell ausgerüsteten Fahrzeugen transportiert werden. Wenn nötig kann die Überführung unter den Bedingungen für den Transport leicht verderblicher Waren durchgeführt werden.
Das Industriegebiet, auf dem unser Unternehmen angesiedelt ist, liegt dicht bei der A15 und A2. Die Gesamtfläche unseres Betriebs beträgt 16.000 qm, wobei die Möglichkeit zu einer Erweiterung um 2.500 qm besteht.
Die allgemeine Planung wird von vier Vollzeitmitarbeitern durchgeführt. Rund um die Uhr treffen Meldungen auf der Nummer der Zentrale (0031 344 650 400) ein.
Die gesamte Planung ist ein sogenanntes offenes System, bei dem die Auftraggeber (Versicherer) direkten Zugang haben zu dem modernen Computernetzwerk unseres Betriebs. So können sie den gesamten Vorgang in Zusammenhang mit einem Unfall verfolgen.
Die Entwicklungen gehen weiter. In der modernen Werkstatt werden die Bergefahrzeuge in eigener Regie durch ein Team von Mechanikern zusammengebaut.
Jährlich werden etwa 3 Bergefahrzeuge umgebaut oder zusammengebaut.
Im Jahr 2005 wurden die Lagerhalle und die Werkstatt noch mal um 2.500 qm erweitert. Zurzeit wird ein großer Teil davon an verschiedene Steuerbehörden vermietet. Hier finden auch der Verkauf bzw. die Versteigerung von beschlagnahmten Gütern statt.
Weiter ist in einer der Hallen ein Archiv eingerichtet, in dem für einen Auftraggeber die gesamten Dokumente zu einem Vorgang in einem extra gesicherten Raum verwahrt werden.
Alles in allem eine vorausschauende Planung und ein Blick auf die Zukunft mit dem Ziel, dem Auftraggeber Transparenz und einen hundertprozentigen Service zu bieten.
Unser Unternehmen ist gut auf die Zukunft vorbereitet. Möchten Sie noch weitere Informationen oder mehr über die gesamte Geschichte unseres Betriebs wissen, dann gucken Sie doch mal eben in unseren Shop. Hier finden Sie ein Buch über die Firmengeschichte mit einer ausführlichen Beschreibung und vielen schönen Bildern.